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1. Ihr neuer Rasen: Zwei Anlagemöglichkeiten: Zur Neuanlage eines Rasens stehen Ihnen zwei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die Neuaussaat mit Rasensamen oder die Anlage mit Hilfe von Rollrasen. Neuaussaat mit Rasensamen: Bei der Neuaussaat ist es notwendig, zuerst die Fläche sorgfältig vorzubereiten. Dabei entfernen Sie alle Unkräuter mit einer Gartenharke und gestalten die Oberflächenform des Bodens nach Ihren Wünschen. Danach lockern Sie die Erdschicht tiefgründig auf, damit der Rasen leichter verwurzeln kann und das Wasser besser versickert. Nach einigen Tagen hat sich der Boden abgesetzt und die Aussaat der Rasensaatmischung kann beginnen. Die Aussaat erfolgt bei kleineren Gartenbereichen per Hand. Bei grösseren Flächen ist es empfehlenswert einen Streuwagen (z.B. von WOLF Garten) zu benutzen. Streuwagen garantieren die gleichmässige Verteilung der Rasensamen. Die Saat wird im Anschluss leicht eingeharkt (nicht tiefer als 1,5 cm) und mit einer Rasenwalze angewalzt. Eine ausreichende Bewässerung in der Anfangsphase garantiert einen sicheren Anwuchs. Ihr neuer Rasen gedeiht nochmal so schnell und sicher, wenn Sie bei der Aussaat einen speziellen Starter-Dünger hinzufügen. Nach ca. 6 Wochen benötigt der junge Rasen eine weitere Düngergabe. Da festverwurzelte Rasenpflanzen andere Nährstoffbedürfnisse haben als Rasenkeimlinge, verabreichen Sie am Besten einen Rasen-Dünger mit Langzeitwirkung (z.B. von WOLF Garten). Idealer Zeitraum für die Rasenneueinsaat ist ab Ende April, wenn die Bodentemperatur mindestens 10° C beträgt.
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2. Rasenanlage mit Rollrasen: Bei der Anlage eines Rollrasens bereiten Sie den Gartenboden auf gleiche Weise vor wie bei der Neuaussaat. Anschließend beginnen Sie mit dem Auslegen der ersten Rollrasenbahnen (Soden). Achten Sie darauf, dass die Soden mit möglichst engen Fugen verlegt werden. Um die Bahnen nicht zu beschädigen, legen Sie Ihre Zugänge mit langen Holzbrettern aus. Verfüllen Sie zum Abschluss die Fugen mit Pflastersand und bewässern Sie den Rollrasen regelmässig. Bereits nach wenigen Tagen ist der neue Rasen belastbar. Ausgenommen von Frost- und Schneeperioden ist diese Rasenanlage saisonunabhängig möglich. Die Anlage eines Rollrasens bietet Ihnen eine schnelle und einfache Möglichkeit Rasenflächen anzulegen. Dafür ist diese Möglichkeit etwas teurer im Vergleich zur Aussaat-Methode.
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3. Das Ein mal Eins der Rasenpflege: Sie träumen von einem dichten, sattgrün leuchtenden Rasen? Dann ist es wichtig, den Rasen nach der Anlage regelmässig zu pflegen. Mit den nachfolgenden Tipps wird Ihr Rasen auch auf Dauer zum Schmuckstück Ihres Gartens.
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4. Vertikutierung für besseres Rasenwachstum: Durch schlecht abgekehrtes, eingemulchtes Schnittgut in Verbindung mit flachwachsendem Unkraut verfilzt und vermoost die Grasnarbe im Laufe der Zeit. Um das satte Grün zu erhalten, sollte man daher den Rasen regelmässig vertikutieren. Vertikutieren ist das Durchschneiden des Rasenfilzes zur gründlichen Tiefenreinigung und besseren Sauerstoff- und Wasserzufuhr. Nach dem Vertikutieren zeigt sich, wie kümmerlich und spärlich die Graspflanzen wachsen und wie sie entwickelt sind. Dadurch ist nach dem Vertikutieren eine kräftige Nährstoffzufuhr mit einer Düngermischung außerordentlich wichtig. Vertikutieren sollte man in der Regel wenigstens 2 x im Jahr.
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5. Belüftung bei verdichtetem Rasen: Jeder Rasen braucht Belüftung. Diese ist besonders notwendig bei schweren Böden, die das Wasser aufstauen, oder bei stark beanspruchten Rasenflächen. Bei verdichteter Rasenoberfläche leidet der Wurzelbereich unter Luftmangel und der Rasen zeigt eine nur kümmerliche Entwicklung. Mit Hilfe eines Vertikutierers sorgen Sie für eine bessere Belüftung im Wurzelbereich. Wählen Sie dabei die Arbeitstiefe so, dass die Rasenfläche nur geritzt wird. Die Messer durchtrennen das Wurzelwerk und regen den Rasen zu stärkerem Wachstum an.
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6. Rasenmähen - Schnitt für Schnitt: Nichts kann einer Rasenanlage mehr schaden als wenn sie zu spät gemäht wird. Die schnellwüchsigen Unkrautsorten breiten sich verstärkt aus und verdrängen die Rasenpflanzen. Deshalb lieber öfter schneiden. Vor Beginn des Mähens sollten Sie unbedingt den Rasen nach Steinen, Ästen usw. absuchen. Sie schonen damit den Rasenmäher und vermeiden Unfälle. Rasenmäher mit Hintenauswurf und angehängtem Auffangkorb können beim Mähen geschoben sowie gezogen werden. Wählen Sie die Schnitthöhe so, dass der Luftstrom im Gehäuse das Mähgut leicht in den Auffangkorb transportieren kann. Bei zu tief eingestellter Schnitthöhe ist der Luftwirbel zu gering, so dass der Auffangkorb nicht richtig gefüllt wird bzw. das Gehäuse verstopft. Reinigen Sie den Auffangkorb nach jedem Mähen.
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7. Düngung - Wichtige Nährstoffe für Ihren Rasen: Ein tiefer Rasenschnitt (unter 4 cm) entkräftet den Rasen und lässt ihn schnell vertrocknen und vergilben. Vergilbter Rasen ist in der Regel ein Zeichen von fehlenden Nährstoffen. Verwenden Sie einen Rasen-Spezialdünger mit hohem Stickstoffgehalt, denn gerade dieser Nährstoff wird am meisten benötigt. Stickstoff braucht der Rasen, um Eiweißverbindungen für das Wachstum aufzubauen. Er ist unentbehrlich zur Chlorophyllbildung für die Photosynthese und beeinflusst die Grünfärbung des Grases. Bitte verwenden Sie ausschließlich Rasen-Spezialdünger. Andere Dünger mit ungeeigneter Zusammensetzung können leicht zur Überdüngung mit falschen Nährstoffen führen.
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