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 Das mit den Vliestapeten ist ja eine feine Sache. Aber wir haben ein älteres Haus, da sind die Wände nicht immer einwandfrei in Ordnung. Was raten Sie mir?

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 Vliestapeten sind auch für "Problem-Wände" bestens geeignet. Sie sind dimensionsstabil und können auch Risse überbrücken, ohne dass die Tapete hinterher Schaden nimmt. Sie können sich also ganz beruhigt den Vliestapeten zuwenden.

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 Ich habe mal gehört, dass man bei Vliestapeten gar keinen Tapeziertisch braucht? Wie soll das denn funktionieren? Man kann doch nicht die ganze Rolle einkleistern.

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 Richtig gehört! Einer der großen Vorteile von Vliestapeten ist, daß man sie in der "Wandklebetechnik" verarbeiten kann, d.h. die Tapete wird direkt an die eingekleisterte Wand geklebt. Wenn es Ihnen aber ohne schwerfällt, dürfen Sie aber auch Ihren alten Tapeziertisch weiter benutzen, die Tapete einkleistern und dann ohne Weichzeit weiterverarbeiten.

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 Mein Nachbar hat immer noch seine alten Tapeten aus den Achtzigern an den Wänden. Er sagt, Tapezieren sei ihm zu viel Aufwand, weil man die alten Tapeten nie richtig abkriegt. Stimmt das?

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 Bei herkömmlichen Tapeten kann bei der Ablösung schonmal etwas Geduld erforderlich sein. Aber hätte Ihr Nachbar zu Vliestapeten gegriffen, könnte er diese bei einem Tapetenwechsel problemlos wieder in einem Stück abziehen - ein großer Vorteil dieses Materials. Kleiner Trost für Ihren Nachbarn: Die Achtziger sind ja gerade wieder groß im Kommen...

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