
|

|

|

|
|

|

|

|

|

|
1. Wie Farben wirken:
Mit dem gezielten Einsatz von getönten Wandfarben können Räume optisch verändert werden. Helle, kühle Farbtöne, wie z.B. hellblau, lassen Räume weiter erscheinen.
|

|

|

|
2. Warme, helle Farben wie z.B. sonnengelb, können fehlendes Sonnenlicht ausgleichen. Sollen große Räume gemütlicher und kleiner wirken, dann sollten die Wände mit warmen, dunkleren Farbtönen, wie z.B. braun oder rot-orange gestrichen werden.
|

|

|

|

|

|

|

|
3. Beim Deckenanstrich erhöhen die hellen Farbtöne die Räume. Das ist überwiegend bei Neubauten der Fall. Dunkle Farben eignen sich hingegen bei Altbauten mit hohen Decken, um die Decke niedriger erscheinen zu lassen.
|

|

|

|
4. Diese Wirkung kann noch verstärkt werden, wenn noch einige Zentimeter der Wand in diesem Farbton gestrichen werden.
|

|

|

|

|

|

|

|
5. Vorarbeiten:
Vor der Streicharbeit werden alle Möbel mit Malerfolie abgedeckt. Leichtere Möbelstücke räumt man besser aus dem Zimmer heraus. Große, schwere Möbel können in die Raummitte gebracht werden.
|

|

|

|
6. Kleben Sie alle nicht zu streichenden Teile wie z.B. Fußleisten, Fenster und Türen mit Kreppband ab und bedecken Sie den gesamten Fußboden mit Folie. Steckdosen- und Schalterabdeckungen können nach dem Abstellen der Spannung entfernt und nach der Streicharbeit wieder angeschraubt werden (Achtung: Es darf keine Berührungsgefahr an stromführenden Teilen bestehen).
|

|

|

|

|

|

|

|
7. Leimfarben müssen entfernt werden, denn darauf würde kein neuer Anstrich mit Dispersionsfarbe haften. Auch der Staub auf den Wänden muß gründlich abgekehrt werden. Selbst die beste Farbe kann auf staubigen Flächen nicht haften.
|

|

|

|
8. Bei sandendem Kalkputz ist ein Voranstrich mit Tiefengrund ratsam. Kleinere Schadstellen werden mit einem Füllmittel ausgeglichen. Bei festen Wandoberflächen reicht meist ein Voranstrich mit verdünnter Wandfarbe aus.
|

|

|

|

|

|

|

|
9. Farbe gleichmäßig aufnehmen:
Um einen gleichmäßigen Farbauftrag zu erreichen, darf die Farbe nach dem Eintauchen der Farbrolle in den Farbeimer nicht direkt auf die Wand aufgetragen werden. Rollen Sie die aufgetragene Farbe immer auf einem Abstreifgitter aus. Nur so ist die Farbrolle auch gleichmäßig mit Farbe bedeckt und ein gleichmäßiger Auftrag der Wandfarbe möglich.
|

|

|

|
10. Deckenanstrich:
Beginnen Sie bei den Streicharbeiten immer an der Decke. Alle Kanten und Übergänge werden mit einem Flachpinsel so vorgestrichen, daß Sie dabei die Farbstreifen mit etwas Abstand zur Kante hin und anschließend direkt an den Kanten auftragen. So erzielen Sie exaktere Kanten, weil der Pinsel besser läuft.
|

|

|

|

|

|

|

|
11. Die Flächen werden nun mit der Farbrolle bearbeitet. Arbeiten Sie dabei immer "nass in nass", d.h. die Vorarbeiten mit dem Pinsel dürfen nicht antrocknen, bevor Sie mit der Farbrolle weiterarbeiten.
|

|

|

|
12. Wandanstrich:
Beim Wandanstrich verteilen Sie die Wandfarbe zuerst kreuz und quer mit der Farbrolle. Der dadurch entstehende unregelmäßige Farbauftrag wird in einem nachfolgenden Arbeitsgang in geraden senkrechten Bahnen nachgezogen.
|

|

|

|

|

|

|

|
13. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger Anstrich. Bei unterschiedlichen Farbtönen zwischen Decke und Wänden werden die Kanten der bereits gestrichenen Flächen mit Malerkrepp abgedeckt.
|

|

|

|
14. Werkzeuge reinigen:
Bei kurzen Arbeitspausen kann die Farbrolle auf dem umgedrehten Deckel des Farbeimers abgestellt werden. Bei längeren Unterbrechungen stecken Sie die Streichwerkzeuge in einen Plastikbeutel und verschließen diesen luftdicht. Beim Beenden der Arbeit wird der Farbeimer am Deckelrand gesäubert und etwas Wasser auf die Farbe gegossen, um eine Hautbildung zu vermeiden. Die Streichwerkzeuge müssen zum Schluss noch gründlich mit Wasser gereinigt werden, aber dann können Sie Ihre neu gestrichenen Wände in vollen Zügen genießen... Hornbach wünscht Ihnen viel Spaß dabei!
|

|

|

|

|

|

|
|
|
|