1. Wir zeigen Ihnen wie Sie mit wenigen Schritten Ihren Garten winterfest machen und gleichzeitig die Abfälle sinnvoll verwerten! Licht ins Dunkel - Schnitt für Schnitt: Sie schneiden Ihre Gehölze richtig, indem Sie die an der entsprechenden Pflanze außenstehenden Triebe entfernen. Mit diesem Schnitt wird der Energiefluss der Pflanze umgelenkt. Die zurückbleibende Schnitt-"Wundfläche" sollte dabei möglichst klein, leicht vom Auge weg geschrägt und sehr glatt sein. Dirigieren Sie den Wuchs Ihrer Pflanzen!



2. Bei gröberem Verschnitt ist es ratsam, diesen mit einer großen Astschere (z.B. von WOLF Garten), die eine große Hebelwirkung hat, vor dem Häckseln noch einmal zu zerkleinern. Die so entstehenden "kleinen Häppchen" kann der Häcksler besser verarbeiten.







3. In den Häcksler, fertig los! Wenn Sie Ihre Pflanzen, Bäume und Sträucher ausreichend vom Wildwuchs "befreit" haben, geht es ans Zerkleinern. Mit einem geeigneten Häcksler, z.B. von FloraSelf, können Sie es am besten krachen lassen. Versuchen Sie jedoch nicht, das Material mit Gewalt in den Häcksler einzuführen. Damit könnten Sie ihn beschädigen. Nehmen Sie stattdessen lieber noch einmal die Astschere zur Hand! Und Achtung: Das Arbeiten am Häcksler ist selbst für Profis nicht ohne. Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise Ihres Gerätes.



4. Ist das Häckselgut nach dem ersten Durchgang noch immer zu grob, kann man es einfach nochmals dem Fülltrichter zuführen. Aber Vorsicht: dem Häcksler kein nasses oder zu stark verschmutztes Material zumuten! Damit wird nämlich die "Lebensdauer" der Messer stark verkürzt - und Ihr Geldbeutel unnötig belastet.







5. Alte Äste, neuer Humus: Falls Sie zuhause noch keinen Komposter haben, finden Sie bei HORNBACH eine große Auswahl: von klein bis groß, vom preiswerten Standard- bis hin zum komfortablen Thermo-Komposter. Unsere freundlichen Fachberater unterstützen Sie gerne und sind Ihnen bei der Auswahl behilflich.



6. Das Befüllen an sich sollte kein Problem darstellen, wenn Sie ein paar Grundregeln beachten: So sollten Sie die groben Materialien, wie oben beschrieben, möglichst gut zerkleinern. Ein gutes Kompostierergebnis erzielen Sie außerdem, wenn Sie beim Einfüllen darauf achten, dass Sie trockenes mit feuchtem Material (wie z.B. Rasenschnitt oder Küchenabfälle) gut vermischen. Das sorgt für das ausgeglichene Klima, das Ihr Komposter braucht, um einen guten Dünger herzustellen. Wenn Sie unsere Hinweise beachtet haben, steht einem erfolgreichen Kompostieren nichts im Weg. Der so entstehende, wertvolle Humus eignet sich hervorragend, um Ihrem beanspruchten Gartenboden neues Leben einzuhauchen. Sie werden sehen: Ein natürlicher, selbst hergestellter Dünger ist durch nichts zu ersetzen!