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Wie ist das Mischverhältnis von Wasser und Kleber?

 

Wichtig beim Verkleben von Wandfliesen ist, den Fliesenkleber nicht zu dünn anzumachen (siehe Packungsangaben), da die Fliesen sonst abrutschen.



Muß eine Grundierung verwendet werden?

 

Die meisten Untergründe, die Sie verfliesen wollen, müssen vorbehandelt oder grundiert werden, damit die Fliesenkleber richtig haften oder später keine Spannungen oder Risse auftreten. Besonders wichtig ist die Vorbehandlung bei allen Untergründen, die "arbeiten" wie Span- und Gipsplatten, Holzfußböden etc. Hier müssen außerdem flexible Fliesenkleber und auch flexible Fugenmörtelprodukte eingesetzt werden.



Welche Vorbereitungen sind notwendig?

 

Beim Bodenfliesen im sogenannten Dünnbettverfahren ist es wichtig, daß der Untergrund wirklich ganz eben ist; der Fliesenkleber kann Unebenheiten nicht ausgleichen. Wichtig bei Neubauten und frisch nivellierten Untergründen: Estriche müssen vor dem fliesen mindestens 4, besser 6 Wochen alt, auf jeden Fall aber vollständig durchgetrocknet sein.



Was ist beim Verlegen von Fliese auf Fliese zu beachten?

 

Werden Fliesen auf Fliesen im Wandbereich verlegt, ist für gute Haftung die Untergrundvorbereitung wichtig: Alte Fliesen müssen gründlich gereinigt und entfettet werden. Eventuelle Spülmittelreste entfernt man am wirkungsvollsten mit Essigwasser oder handelsüblichem sauren Reiniger.



Wie werden Natursteine verfugt?

 

Wenn Sie Natursteine verlegen wollen, sollten Sie zuerst erfragen, ob das Material versiegelt, poliert o.ä. ist. Wenn nicht, d.h. die Platten offenporig sind, dürfen diese nicht geschlämmt, also herkömmlich verfugt werden. Offenporige Natursteine, zum Beispiel Terracotta-Fliesen, empfehlen wir im Dickbettverfahren zu verlegen, wobei Ansetzen und Fugen ein Arbeitsgang ist. Oder die Platte verkleben und anschließend mit Fugenmörtel und Fugeneisen nachträglich verfugen.



Was für Kleber benötigt man bei Fußbodenheizung?

 

Auf Heizestrichen mit Fußbodenheizung muß generell ein flexibler Kleber eingesetzt werden. Untergründe arbeiten bei thermischen Schwankungen. Das gleiche gilt für Fugenmörtel. Die Fußbodenheizung mindestens 1 Tag vor Arbeitsbeginn aus- und frühestens 1 Woche danach wieder einschalten.



Wann sind Dehnungsfugen erforderlich?

 

Im Außenbereich sollten wie im Dauernaßbereich oder bei extrem großen Flächen grundsätzlich Dehnungsfugen eingeplant werden, um Spannungen infolge thermischer Schwankungen aufzufangen. Dehnungsfugen ca. alle 20 m² einplanen (ca. 10 mm breit) sowie in allen Eck- und Anschlußbereichen. Dafür einen Randstreifen aus Polystyrol, Schaumstoffprofile o.ä. einlegen, nach dem Verfugen entfernen und dauerelastisch mit Silikon ausspritzen.



Wie vermeidet man Farbnuancen bei Fugenmörtel?

 

Bei allen Fugenmörteln, ob Fugengrau oder Flexfuge, können leichte Farbnuancierungen auftreten. Zur Vermeidung hier ein paar Tips: - Achten Sie auf gleiche Fugenbreite, damit der Fugenmörtel gleichmäßig abtrocknen kann (Fliesenkreuze verwenden!). Für eine gleichmäßige Fugentiefe sollten schon beim Verlegen Klebereste mit einem Holzkeil ausgekratzt werden. Bodenfliesen nach dem schlämmen mit trockenem Material abstreuen. Achten Sie darauf, vor allen bei Fugenbunt, daß der Mörtel immer mit exakt derselben Menge Wasser angemacht wird. Frische Fugen immer erst etwas anziehen, also an der Oberfläche leicht antrocknen lassen, bevor Sie mit dem feuchten Schwamm nachreinigen.



Wo beginnt man mit dem fliesen, wenn mehrere Fenster oder Ecken im Raum sind?

 

Bei Wandfliesen am Fenster geht man bei einem Fenster von einer Linie in der Mitte des Fensters aus, bei zwei Fenstern orientiert man sich an einer Linie mittig zwischen beiden Fenstern. Eine Außenecke wird so geklebt, daß eine Fliese überlappt, also um die Fliesenstärke über den Wandvorsprung hervorragt, und die andere Fliese gegengeklebt wird. Bei Innenekken entweder an beiden angrenzenden Flächen mit einer ganzen Fliese oder mit einer geteilten Fliese anfangen.