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Welche Menge "MEM trockene Wand" benötigt man ungefähr?


 

Bei zwei Bohrlochreihen brauchen Sie etwa 4-6 l/lfdm. je nach Saugfähigkeit des Materials und Wandstärke. Bei extrem saugfähigem Material (wie z.B. Gasbeton) kann der Verbrauch auch etwas höher sein. Vergessen Sie nicht, auch noch "MEM Bohrloch-Schlämme" zum Verschließen der Bohrlöcher gleich mitzukaufen. Hiervon werden bei zwei Bohrlochreihen ungefähr 2 kg pro lfdm gebraucht.




Warum ist aufsteigende Feuchtigkeit so gefährlich?


 

Unter aufsteigender Feuchtigkeit versteht man, wenn das Mauerwerk Feuchtigkeit aufsaugt, die sich dann mehr und mehr ausbreitet. Ursachen hierfür sind fehlende Horizontal- (Mauerabsperr-) oder Außensperrschichten. So kann das Wasser ungehindert durch die Kapillarwirkung ins Mauerwerk gelangen und jede Menge Unheil anrichten. Mit "MEM Trockene Wand" können Sie im Injektionsverfahren (Erklärung siehe nächste Antwort) eine Horizontalsperre setzen und das Mauerwerk wieder trockenlegen.




Und wie genau funktioniert dieses Injektionsverfahren?


 

Das hier gezeigte Injektionsverfahren, eine Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit aufzubauen. Eine Sanierflüssigkeit wird in die vorgebohrten Löcher in das Mauerwerk "injiziert" und wird aufgrund der Kapillarwirkung im Mauerwerk fein verteilt. Nach dem Aushärten entsteht eine durchgehende, waagerechte Sperrschicht innerhalb Ihrer Wand, die als Dichtung zum Schutz gegen Feuchtigkeit fungiert. Und zwar so: In der Sanierflüssigkeit sind Glasfasern enthalten, die das Mauerwerk festigen und vor einer erneuten Rissbildung schützen.