1. Wände für Sanierung vorbereiten: Das hier gezeigte Verfahren zum Austrocknen von Wänden eignet sich für alle üblichen Mauerwerke aus Beton, Kalksandstein, Ziegel usw. Es kann sowohl bei Innen- als auch Außenwänden, als vorbeugende Maßnahme bei noch trockenen Wänden genauso wie bei bereits feuchten Wänden eingesetzt werden. Die damit hergestellte Wandsanierung stellt einen dauerhaften Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit dar. Also los - zu Beginn müssen Sie mit einer Stahlbürste alle alten Anstriche, lose Putzteile, beschädigte Materialien sowie Schmutz und Staub von den zu sanierenden Wänden entfernen.



2. Bohrlöcher setzen: Jetzt wird gebohrt! Und zwar so: Bringen Sie etwa 10 cm über dem Boden an der zu sanierenden Wand eine erste Bohrlochreihe an. Dabei sollte der Abstand zwischen den Löchern nicht mehr als 10 cm betragen.







3. Eine zweite Reihe Bohrlöcher kommt mittig versetzt in einem Abstand von 5-6 cm über die erste Bohrlochreihe.



4. Da sich die Feuchtigkeit in Mauerecken besonders gerne breit macht, sollten Sie an solchen Stellen die Bohrlochreihen doppelreihig weiter nach oben führen.







5. Die Löcher selbst sollten so aussehen: Bohren Sie mit einem Durchmesser von 10-12 mm und einem Winkel von 30-40° (s. Zeichnung). Die Tiefe des Bohrlochs sollte jeweils 2/3 der Mauerwerksdicke betragen. Und Achtung: Bevor Sie mit dem Einfüllen der Sanierflüssigkeit anfangen, sollten Sie die Bohrlöcher noch aussaugen.



6. Wände sanieren: Stecken Sie jetzt die MEM Injektionstrichter auf die Bohrlöcher auf.







7. Dann vorsichtig die Sanierflüssigkeit "MEM trockene Wand" so in die Trichter einfüllen, dass sie langsam in das Mauerwerk einsickern kann. Füllen Sie so lange nach, bis die Wand "gesättigt" ist. Das merken Sie daran, daß keine Flüssigkeit mehr über die Trichter nachläuft.



8. Der Injektionsvorgang kann in der Regel 6-14 Tage dauern, ganz nach Stärke des Mauerwerks. Danach müssen die Bohrlöcher wieder verschlossen werden. Dazu muss ein spezielle Mischung angerührt werden. Diese besteht aus "MEM Trockene Wand", "MEM Bohrloch-Schlämme" und Wasser und sollte etwa eine mittlere Konsistenz besitzen.







9. Zum Füllen der Löcher am Einfülltrichter ein Stück von 3-5 cm an der Trichterspitze abschneiden und die angerührte Masse mit einem Stab ins Bohrloch drücken. Danach die überschüssige Masse einfach glattstreichen - geschafft! Ihre Wände sind jetzt dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt.